Schnee im Sommer und eine Wanderung zur Trolltunga

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Am nächsten Tag hatten wir endlich Glück mit dem Wetter. Nach dem Frühstück sind wir nach Haugesund gefahren, um einen Winterschlafsack für Christiane zu kaufen. Die Temperaturen um den Gefrierpunkt im norwegischen Sommer haben uns doch etwas überrascht und die Nacht zuvor haben wir nicht so viel geschlafen. Mit dem neuen Schlafsack waren die Nächte dann auch kein Problem mehr und wir konnten super schlafen.

 

Drei Tage in Odda

Danach ging es weiter nach Odda, von wo aus wir zu der berühmten Trolltunga, der Teufelszunge, wandern wollten.  In Odda haben wir uns für einen Campingplatz entschieden, damit wir endlich mal wieder warm duschen konnten und nicht wieder in einen kalten See springen müssen. Sowohl Freunde als auch der Reiseführer hatten eigentlich nichts Gutes über Odda zu berichten. Das können wir aber nicht bestätigen. Wir mochten die kleine Stadt sehr gerne und auch die Aktivitäten rund um Odda haben es uns angetan, deshalb sind wir auch gleich für drei Nächte geblieben. An ersten Tag wollten wir zur Trolltunga wandern, aber leider war es morgens sehr bewölkt und wir sind stattdessen zum Buer Gletscher gewandert. Das ist eine schöne kleine, sehr abwechslungsreiche Wanderung. Auf der Wanderung muss ein Bergbach überquert werden und es gab auch einige kleinere Kletterpassagen, wo man aber ein Seil zur Unterstützung hatte. Die Wanderung endet sehr nahe am Buer Gletscher. Eine landschaftlich sehr empfehlenswerte Wanderung mit hohem Spaßfaktor.

Nachmittags fing es dann wieder an zu regnen und sollte bis zum nächsten Tag auch nicht mehr aufhören. Und das hieß, dass wir die Wanderung zur Trolltunga erneut verschieben mussten. Wir haben den Tag dann in Odda verbracht, lecker gegessen und Karten gespielt. Der Wetterbericht für den nächsten Tag war sehr vielverheißend, was die Vorfreude nochmal steigerte.

 

Wanderung zur Trolltunga

Um 5 Uhr sind wir aufgestanden und es war tatsächlich blauer Himmel. Endlich! Jetzt hatten wir 22 km vor uns. 11 km hin und 11 km zurück. Der erste Kilometer war der anstrengendste Teil. 1 km Treppensteigen. Danach wurde die Wanderung immer schöner. Es ging immer über Fels- und Schneefelder, nur leider zog sich der Himmel immer mehr zu. Nach ein paar Stunden kamen wir als einer der ersten an der Trolltunga an. Die Trolltunga ist ein unglaublich spektakulärer Felsvorsprung! Das Stehen vorne auf der Trolltunga war unglaublich aufregend. Nach und nach, kamen immer mehr Leute an und die Leute mussten in der Schlange stehen, um ihr Bild vorne auf der Tolltunga machen zu können. Nach gut zwei Stunden haben wir uns wieder auf den Rückweg gemacht. Der Rückweg fühlte sich ewig an und war sehr anstrengend, das die Menschenmassen den Schnee schon ganz weich getreten hatten und uns unendlich viele noch entgegengekommen sind. Aber wir haben es zurückgeschafft. Die Wanderung zur Trolltunga ist eine wirklich tolle Wanderung und Erfahrung.

Der Wetterbericht für die nächsten Tage sagte voraus, dass das Wetter immer schlechter werden sollte und es auch immer mehr regnen sollte. Deshalb haben wir uns entschieden zurück nach Hause zu fahren. Trotz des schlechten Wetters hat uns Norwegen unglaublich gut gefallen. Die Landschaft war einfach unglaublich schön und so abwechslungsreich. Wir werden definitiv wiederkommen, um noch mehr von diesem tollen Land zu sehen.

Zuvor haben wir schon eine Wanderung zum Preikestolen gemacht.

 

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Månafossen und Preikestolen

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Der Regen hatte leider auch am Morgen noch nicht nachgelassen, weshalb wir das Zelt auch wieder im Regen abbauen mussten. Unsere nächste Station war Stavanger. Ein nettes, kleines Städtchen im Westen von Norwegen mit schönen engen und gemütlichen Gassen. In Stavanger haben wir dann noch eine Autokarte und eine Plane als Zeltboden für gekauft.

 

Månafossen

Am nächsten Tag sollte es auf den Preikestolen gehen, doch die Wanderung fiel im leider ins Wasser, weil sich das Wetter immer noch nicht gebessert hatte. Anstatt zu wandern, haben wir die Gegend um Stavanger und den Preikestolen mit dem Auto erkundet. Was soll man bei dem Wetter auch anderes machen?! Um so höher wir mit dem Auto gekommen sind, um so mehr Schnee lag noch. Und das Mitten im Sommer. Aber die Aussichten waren einfach fantastisch. Auf dem Weg haben wir am Wasserfall Månafossen haltgemacht. Ein wirklich beeindruckender Wasserfall, den man nach einer ganz kurzen Wanderung erreicht.

Für die Nacht haben wir unser Zelt an einem kleinen See in der Nähe vom Preikestolen aufgestellt, denn für den nächsten Tag war besseres Wetter angesagt. Nach einem sehr kurzen Sprung in den See (bei frischen 12 Grad) gab es noch ein leckeres Abendessen und dann ging es früh ins Bett, weil der Wecker am nächsten Tag um 4 Uhr morgens klingeln sollte.

 

Wanderung zum Preikestolen

Das tat er dann auch, aber das Wetter war noch so gar nicht nach aufstehen, da haben wir einfach nochmal weitergeschlafen. Um 6 Uhr sind wir dann auch endlich aufgestanden und haben uns auf den Weg zum Preikestolen gemacht. Die Wanderung zum Preikestolen war mittelmäßig anspruchsvoll und die Aussicht am Ende auf den Preikestolen und den Fjord waren unglaublich. Der Preikestolen fällt über 600 Meter senkrecht in den Lysefjord. Weil wir so früh dran waren, waren wir am Anfang auch fast noch alleine dort und dort unseren Tee in Ruhe genießen. Nach einer Weile füllte sich der Fels und wir waren froh uns wieder auf den Rückweg machen zu können. Zurück am Auto waren wir dann bis auf die Knochen durchgefroren aber die Wanderung zum Preikesolen ist absolut empfehlenswert! Wenn man früh genug aufbricht, kann man der Masse an Menschen auch gut aus dem Weg gehen.

Unsere nächste Station war Røldal, wo wir die Nacht am Ufer eines Sees mit Blick auf die Berge verbrachten. Ein wirklich einmaliges Panorama. Diese Nacht sollte es allerdings sehr kalt werden –  die Temperaturen fielen bis knapp über den Gefrierpunkt.

Weiter ging es für uns in Richtung Odda und zur Trolltunga.

 

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Auf nach Norwegen!

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Die letzten Klausuren sind geschrieben. Jetzt geht es endlich nach Norwegen und unsere Norwegenreise kann beginnen. Wir haben vorher so viele Bilder von Wasserfällen, Fjords und der unbeschreiblichen Landschaft gesehen und jetzt sind wir endlich da und erkunden den südlichen Teil Norwegens.

Unsere Anreise brachte uns erst nach Norddänemark. Von Hirtshals haben wir dann die Fähre nach Kristiansand in Norwegen. Die Schären und kleinen Inseln bei der Fähreinfahrt nach Kristiansand waren unglaublich schön. Das allein war schon das Geld für die Fähre wert.

 

Ankunft in Norwegen

Von Kristiansand aus ging es dann mit dem Auto nach Åmli. Auf dem Weg hatten wir eine unglaubliche Aussicht auf die wunderschöne Natur Südnorwegens, die endlosen Wälder und reißenden Flüsse. Ganz in der Nähe von Åmli haben wir einen sehr schönen Platz zum Zelten gefunden – direkt an einem See. Nach einer ruhigen Nacht haben wir am nächsten eine Wanderung auf einen nahen gelegenen Berg gemacht, der aussah, wie ein riesiger Stein. Die Wanderung sah anfangs nicht sonderlich anstrengend aus, doch das sollte sich recht schnell ändern. Doch wir sollten für die Anstrengungen mit einer malerischen Aussicht belohnt werden.

 

Rjunkanfossen

Danach sind wir nach Dalen gefahren, um zu einem 30 Meter hohen Wasserfall (Rjunkanfossen) zu wandern. Die Wanderung war sehr schön und führte teilweise direkt entlang des Flusses. Die Wanderung ist absolut empfehlenswert als kleine Nachmittagsaktivität. Auf dem Rückweg hat es dann leider angefangen zu regnen, was sich auch für den Rest des Tages nicht mehr ändern sollte. Das hieß dann auch Zelt aufbauen im Regen und kochen im Zelt. In der Nähe von Hauge haben wir wieder einen netten Platz zum Zelten gefunden.

Weiter ging es für uns zur wunderschönen Wanderungen zum Preikestolen und zur Trolltunga

 

 

 

 

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