Wanderparadies in den Dolomiten: Kurzurlaub im Eggental

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Jede Jahreszeit hat ihren besonderen Reiz, aber die warmen Herbstfarben lassen die Berge immer besonders schön wirken. Wir hatten nur ein paar wenige Tage frei und wollten unbedingt dieses Jahr nochmal in die Berge – die Wahl ist auf das Eggental in Südtirol gefallen. 3 Tage und 3 Nächte sind wir auf Entdeckungstour in dieser wunderschönen Region der Dolomiten gewesen. Ausgangspunkt unserer Touren war Obereggen, am Fuße des Latemar. Hier findest du unsere persönlichen Highlights und Empfehlungen für einen Kurztrip ins Eggental.

Auf einsamen Pfaden durch den Latemar 

Aus Obereggen ist es besonders einfach Wanderungen im Latemar zu unternehmen – und das solltest du auch auf jeden Fall tun. Mit der Oberholz Bahn geht es hinauf und von dort können wir die Rundwanderung direkt durch die zackige Felsenlandschaft des Latemar empfehlen. Von der Bergstation aus, geht es nach links über den Weg Nr.18. Achtung der Weg ist teilweise steil und geröllig, aber alle Mühe wert. Besonders der mittlere Teil der Wanderung, in einem stillen Tal, gefällt uns besonders gut. Die Felsen um uns ragen riesig empor und der Weg schlängelt sich durch mystische Geröllbrocken. Nachdem man dann über eine Art Leiter in der Gamsstallscharte auf die andere Seite kommt, verschlägt einem das Panorama glatt die Sprache! Auf dem Weg 516 geht es weiter und man kommt an der Latemarhütte – Rifugio  Torre di Pisa – vorbei, in der du unbedingt einkehren solltest. Das Tiramisu ist ein Traum und der Blick von der Terrasse auch. Weiter geht es dann über breitere Wege zurück zur Oberholz Bahn.
Wir empfehlen mit der Tour so früh es geht zu starten, denn dann sind die Bergwege noch still und einsam und mit etwas Glück kreuzt eine Gams deinen Weg.

Schroff und schön: Rundwanderung im Rosengarten

Das Rosengarten Massiv in den Dolomiten gilt zu Recht zu den wundervollsten Ausflugszielen der Region. Die markanten und felsigen Berge sind imposant und sollten unbedingt aus nächster Nähe erkundet werden. Eine Rundwanderung rund um die Rosengartengruppe sollte daher ein MUSS für alle Reisenden sein. Wir sind an der Bergstation des Paolina Lifts gestartet. Da wir etwas spät loskamen, waren die Wanderwege entsprechend voll. Kein Wunder, denn der Weg bereitet immer wieder schöne Ausblicke und ist einigermaßen gut zu gehen. Übrigens sind wir in der Pederiva Hütte (unterhalb der Rotwandhütte) eingekehrt, nachdem uns die Hütte von einem Bergführer empfohlen wurde – und was sollen wir sagen?! Es war köstlich! 
Auch auf dieser Wanderung gilt: je früher du los gehst, je weniger ist auf den Wegen los. Auf dem Weg aus Obereggen zum Paolinalift, liegt übrigens der bekannte Karersee. Dort solltest du auf jeden Fall einen Stopp einlegen und die tolle Spiegelung des Latemar im kristallgrünen Wasser ansehen. Absolut sehenswert!

Geheimtipp: Sonnenuntergangstour auf das Weißhorn  

Zu guter Letzt möchten wir die Sonnenuntergangstour auf das Weißhorn empfehlen. Das Weißhorn ist ein beliebter Gipfel für kurze Wanderungen – zum Sonnenuntergang bietet der Gipfel aber nochmal seinen ganz eigenen Reiz. Am Pass unterhalb des Weißhorns geht es los und in weniger als einer Stunde ist man bereits auf dem Gipfel. Von dort kannst du die typisch steinigen Berge der Rosengartengruppe bestaunen und mit etwas Glück das berühmte Alpenglühen erleben. Die Ruhe am Berg, das einzigartige Panorama und die wundervolle Lichtstimmung machen diese Wanderung zum Sonnenuntergang zu etwas ganz Besonderem. 

Das waren unsere Highlights für das Eggental. Sicherlich gibt es noch sehr viel mehr zu erkunden: zum Beispiel Klettersteige, Mountainbikestrecken und andere schöne Wanderungen – aber es soll ja auch noch Zeit für gemütliche Stunden im Hotel oder im Restaurant sein. Das Eggental ist sehr vielseitig und hat viel mehr, als nur für ein paar Tage zu bieten. Wir freuen uns auf jeden Fall schon auf den nächsten Besuch. 

Warst du schon mal im Eggental und kannst eventuell auch ein paar interessante Tipps geben? Dann immer her damit.


Herbstzeit in den Dolomiten

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Der Herbst in den Bergen ist eine wunderbare Jahreszeit, die man unbedingt einmal erleben sollte. Das Licht, die warmen Farben und dazu die schroffen Berge – das passt einfach perfekt. Die Krönung ist dann, wenn man Herbstwetter in den Dolomiten und Wellness kombiniert. Wir haben ein Wochenende im Cyprianerhof direkt an der Rosengartengruppe in den Dolomiten verbracht und waren begeistert.

Mystische Stimmung am Karersee

Unser Ziel für den ersten Abend ist der Karersee (Lago di Carezza). Er liegt nur 20 Minuten vom Hotel entfernt und da wir schon so viele Bilder von dem See gesehen haben, wollten wir uns selbst von der Schönheit überzeugen. Wir parken auf dem gebührenpflichtigen Parkplatz und durch den Fußgängertunnel geht es zum See. Ehrlich gesagt sind wir ganz schön überrascht, wie klein der See eigentlich ist. Alle Bilder, die man immer vom Karersee sieht, zeigen eigentlich die gesamte Größe des Sees. Dennoch gefällt es uns richtig gut. Die Farbe des Wassers ist unbeschreiblich schön – kristallklar, grün und blau. Der Latemar spiegelt sich nahezu perfekt in dem stillen Wasser. Wir haben Glück mit dem Wetter: Einige Wolken umspielen die Gipfel, aber wir können die Berge gut sehen. 

Wir beschließen den Karersee einmal zu Fuß zu umrunden. 20 Minuten dauert der kurze Spaziergang etwa und uns gefällt der Weg durch den Herbstwald mit dem leuchtenden Laub sehr gut.

Als wir am Ausgangspunkt ankommen, sind die Berge in dichten, mystischen Nebel gehüllt. Glück gehabt, dass wir schon vorher da waren!

Cyprianerhof – Wellness und Kulinarik mit Traumaussicht

Über eine aussichtsreiche Straße fahren wir zum Hotel Cyprianerhof. Der Blick auf die Rosengartengruppe ist einfach unbeschreiblich. Die Abendsonne kämpft sich durch die Wolken und taucht die Berge in ein wunderschönes Licht – genau der richtige Blick zu unserem Willkommensdrink.

So langsam meldet sich der Hunger. Nach dem Abendessen wartet noch ein riesiges Dessertbuffet. Es gibt alles, was man sich nur wünschen kann: Schokoküchlein, Tiramisu, Creme Brûlée, Schokobrunnen, Eis, Crumble und, und, und. Für uns Naschkatzen ist das genau das richtige.

Am nächsten Morgen ist es grau und es nieselt leicht. Dennoch machen wir uns auf den Weg. Unser Ziel ist der Tschafon, ein Berg mit Sicht auf die Rosengartengruppe. Die Tour hat uns Martin, der Hotelier, empfohlen. Auf halben Weg liegt das Naturparkhaus Rosengarten. Direkt daneben fließt ein Fluss durch ein weißes Flussbett. Ein toller Anblick und darum machen wir dort ein wenig Pause und erkunden das Flussufer. Wir entscheiden uns dann doch zurück zum Hotel zu gehen, da es sich mittlerweile richtig zugezogen hat. Schlimm ist das allerdings nicht, denn im Cyprianerhof wartet der Wellnessbereich auf uns. 6 Saunen, ein Außenschwimmbecken und ein wunderschöner Ruhebereich laden zum Entspannen ein. Wir kuscheln uns in unsere Bademäntel und lassen einfach die Seele baumeln. Herrlich – so lässt es sich aushalten! Die Zeit im Cyprianerhof geht viel zu schnell vorbei, aber wir haben sie gut genutzt. Die Lage des Hotels ist einfach perfekt! Man kann direkt vom Haus aus loswandern und die Gegend erkunden. Außerdem werden auch vom Hotel aus viele Aktivitäten wie Klettern, Klettersteig-Touren oder Gipfelbesteigungen angeboten. Nach der Tour kann man sich herrlich im Wellnessbereich entspannen und am Abend das köstliche Essen genießen. Wir haben unseren Aufenthalt sehr genossen und können uns gut vorstellen den Cyprianerhof auch einmal im Winter zu besuchen.