Pingvellir – „Goldener Ring“

Heute stand die dritte und letzte Station des „Goldenen Rings“ auf dem Programm. Es ging nach Pingvellir. Wir hatten einfach super Wetter und die Landschaft war einfach sagenhaft. Aber seht euch einfach die Bilder an! Die sagen eh mehr als tausend Worte.

 

Abends sind wir dann in unserem AirBnB angekommen. Das Zimmer war sehr spärlich und ohne Fenster aber trotzdem sehr gemütlich. Und wir hatten sehr nette Mitbewohner aus Frankreich und Indonesien. Nachts sind wir immer wieder aufgestanden, um zu schauen, ob Nordlichter zu sehen sind. Nur leider immer ohne Erfolg. Island im Winter bedeutet 24 Stunden Sightseeing :-P.

 

Reykjavik und der „Goldene Ring“

Am nächsten Morgen haben wir noch gemeinsam gefrühstückt bevor wir zum „Goldenen Ring“ aufgebrochen sind. Wir sind jedoch nicht weitgekommen, weil wir gleich in Reykjavik das Wikingerschiff mit Blick auf den Berg Esja entdeckt haben. Doch dann ging es weiter zum „Goldenen Ring“.

 

Geysir Strokkur

Unsere erste Station des „Goldenen Kreis“ war der Geysir Strokkur. Auf den Weg dorthin sind wir durch einen Schneesturm gefahren. Das war echt unglaublich. Um uns herum war einfach alles weiß. Das war beim Autofahren schon etwas anstrengend, weil man nur schwer die Straße erkennen konnte und dazu kamen dann noch überholende Isländer. Aber irgendwann sind wir dann beim Geysir Strokkur angekommen. Es war super beeindruckend, wie das Wasser immer wieder aus dem Boden schießt. Um den Geysir war durch das Sprühwasser alles vereist, deshalb macht es wirklich Sinn sich abnehmbaren Spikes zu kaufen (auch für andere Attraktionen). Wir dachten erst, dass das total unnötig wäre, aber nachdem Moritz hingefallen ist und sein Stativ zerstört hat, haben wir dann doch zugeschlagen. Danach ging es weiter zum Gullfoss.

 

Gullfoss und Nordlichter

Der Gulfoss war unsere zweite Station des „Goldenen Rings“. Der Wasserfall fällt in einen schmalen Canyon. Der Gullfoss ist wirklich ein beeindruckender Wasserfall. Danach ging es für uns noch weiter mit dem Auto weiter zum Hotel. Abends ging es dann nochmal nach draußen, um Nordlichter zu bewundern. Diesmal waren die Nordlichter nochmal deutlich stärker als am Tag zuvor. Diesmal waren die Nordlichter einfach am ganzen Himmel zu sehen. Das war so unglaublich schön und beeindruckend. Dann ging es aber auch endlich ins Bett.

Anreise nach Reykjavik

Von Kopenhagen aus ging es mit dem Flieger nach Reykjavik. Unser Flug war recht spät abends, weshalb es draußen während des Flugs immer dunkler wurde. Zu unserem Glück! Kurz vor Island konnten wir am Horizont ein leichtes, weißes Flimmern sehen – Nordlichter! Und das am ersten Abend. Das so bekannte Grün der Nordlichter blieb uns aber noch verwehrt und war nur wegen langer Belichtungszeit auf unserer Kamera zu sehen.

Nach einem gut 3 stündigen Flug sind wir dann in Reykjavik gelandet. Vom Flughafen wurden wir dann von einem Shuttle Service der Autovermietung abgeholt und zu deren Büro gebracht.

 

Welches Auto für eine Wintertour durch Island?

Wir haben uns für einen Suzuki Jimny entschieden, den wir im Vorhinein schon gebucht haben. Die Wahl fiel auf den Suzuki Jimny, weil wir im Internet keine richtig hilfreichen Informationen finden konnten, welches das passende Auto für den Winter in Island ist. Der Suzuki Jimny war das billigste 4×4 Auto, das es gab und damit sollten wir auf der sicheren Seite sein. Das waren wir dann auch. Mit dem Auto konnten wir dann ohne Probleme bei einem Schneesturm fahren, obwohl wir sonst die ganze Woche Glück mit dem Wetter hatten und die Straßenverhältnisse auf den Hauptverkehrsstraßen wirklich gut waren und man auch mit einem normalen PKW hätte fahren können. Aber um auf der sicheren Seite zu sein, auch bei schlechterem Wetter, empfehlen wir definitiv ein 4×4 Auto.

 

Reykjavik

Von der Autovermietung in der Nähe des Flughafens nach Reykjavik ist es dann nochmal eine gut 45-minütige Fahrt. Auf der Fahrt mussten wir aber nochmal einen kurzen Stopp einlegen, weil wir wieder ein Schimmern am Himmel entdeckt haben. Diesmal auch stärker als noch im Flugzeug. Wieder Nordlichter! Diesmal konnte man das Grün mit bloßen Auge erkennen und sogar sehen, wie sie am Himmel „springen“. Was für ein Glück, dass wir gleich am ersten Abend Nordlichter gesehen haben. Später am Abend sind wir dann bei unserem Freund Mathias in Reykjavik angekommen, der uns für die Nacht aufgenommen hat.