Månafossen und Preikestolen

Der Regen hatte leider auch am Morgen noch nicht nachgelassen, weshalb wir das Zelt auch wieder im Regen abbauen mussten. Unsere nächste Station war Stavanger. Ein nettes, kleines Städtchen mit schönen engen und gemütlichen Gassen. In Stavanger haben wir dann noch eine Autokarte und eine Plane als Zeltboden für gekauft.

 

Månafossen

Am nächsten Tag sollte es auf den Preikestolen gehen, doch die Wanderung fiel im leider ins Wasser, weil sich das Wetter immer noch nicht gebessert hatte. Anstatt zu wandern, haben wir die Gegend um Stavanger und den Preikestolen mit dem Auto erkundet. Was soll man bei dem Wetter auch anderes machen?! Um so höher wir mit dem Auto gekommen sind, um so mehr Schnee lag noch. Und das Mitten im Sommer. Aber die Aussichten waren einfach fantastisch. Auf dem Weg haben wir am Wasserfall Månafossen haltgemacht. Ein wirklich beeindruckender Wasserfall, den man nach einer ganz kurzen Wanderung erreicht.

Für die Nacht haben wir unser Zelt an einem kleinen See in der Nähe vom Preikestolen aufgestellt, denn für den nächsten Tag war besseres Wetter angesagt. Nach einem sehr kurzen Sprung in den See (bei frischen 12 Grad) gab es noch ein leckeres Abendessen und dann ging es früh ins Bett, weil der Wecker am nächsten Tag um 4 Uhr morgens klingeln sollte.

 

Wanderung zum Preikestolen

Das tat er dann auch, aber das Wetter war noch so gar nicht nach aufstehen, da haben wir einfach nochmal weitergeschlafen. Um 6 Uhr sind wir dann auch endlich aufgestanden und haben uns auf den Weg zum Preikestolen gemacht. Die Wanderung zum Preikestolen war mittelmäßig anspruchsvoll und die Aussicht am Ende auf den Preikestolen und den Fjord waren unglaublich. Der Preikestolen fällt über 600 Meter senkrecht in den Lysefjord. Weil wir so früh dran waren, waren wir am Anfang auch fast noch alleine dort und dort unseren Tee in Ruhe genießen. Nach einer Weile füllte sich der Fels und wir waren froh uns wieder auf den Rückweg machen zu können. Zurück am Auto waren wir dann bis auf die Knochen durchgefroren aber die Wanderung zum Preikesolen ist absolut empfehlenswert! Wenn man früh genug aufbricht, kann man der Masse an Menschen auch gut aus dem Weg gehen.

Unsere nächste Station war Røldal, wo wir die Nacht am Ufer eines Sees mit Blick auf die Berge verbrachten. Ein wirklich einmaliges Panorama. Diese Nacht sollte es allerdings sehr kalt werden –  die Temperaturen fielen bis knapp über den Gefrierpunkt.

 

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