Kristallgrüne Seen und grandiose Ausblicke: Rundwanderung zur Alpguesalpe

Auf unseren vielen Touren im Montafon haben wir schnell erkannt: die Region ist sehr abwechslungsreich. Auf saftigen Blumenwiesen haben wir mehr über das Imkern erfahren, wir waren auf dem schroffen Gipfel der Sulzfluh und auf dem Alpkultourweg unterwegs. Nun haben wir eine neue Seite des Montafons entdeckt: die Rundwanderung zur Alpguesalpe.

 

Von der Grasjochhütte zum Alpguessee

Wenn man mit der Grasjochbahn zur Bergstation fährt, kann man die Rundtour entweder links oder rechtsherum gehen. Wir haben uns für rechtsherum entschieden und folgen dem Wormser Höhenweg. Erst geht es relativ flach am Berg entlang, mit Aussicht auf St.Gallenkirch, das Tal und die steinigen Gipfel des Rätikons.

Wir überqueren ein Geröllfeld und dann geht es an den Aufstieg. Am Joch angekommen, können wir schon den grün schimmernden Alpguessee sehen. Da wollen wir hinunter. Wir verlassen den Wormser Höhenweg und nehmen die Abzweigung zur Alpguesalpe.

Etwas oberhalb vom See machen wir eine ausgedehnte Pause und genießen den Blick ins Silbertal und aus das Verwall. Der Herbst hat die Gräser schon gelb gefärbt.

 

Von der Alpguesalpe zurück zur Grasjochhütte

Weiter geht es über kleine Bäche und an weiteren Seen vorbei zur Alpguesalpe. Der Abstieg ist teilweise steil und geröllig – Trittsicherheit ist ein Muss. Die Alpguesalpe ist der tiefste Punkt der Wanderung. Von nun an geht es wieder bergauf. Durch einen schönen und lichten Lärchenwald bewältigen wir die letzten Höhenmeter zurück zur Grasjochhütte, wo wir uns für die Tour belohnen und Kuchen schlemmen.

Die Rundwanderung zur Alpguesalpe ist sicherlich kein Geheimtipp mehr, aber trotzdem ist sie unbedingt empfehlenswert und nicht überlaufen. Man sollte für die Tour schon etwa 4 Stunden einplanen und eine gewissen Kondition mitbringen, damit sie Spaß macht. Wer mag kann noch den Scheimersch Gipfel (Achtung: blau weißer Steig) mit einbauen. Die Tour ist abwechslungsreich, nicht zu leicht, führt an Seen vorbei und bietet wunderschöne Ausblicke auf das Rätikon und das Verwall. Was will man mehr?!

 

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